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	<title>just another hack &#187; World</title>
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		<title>Patriotismus</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 04:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich gestern Morgen auf den Parkplatz gefahren bin, ist mir besonders deutlich aufgefallen, was man seit Wochen mit zunehmender Verbreitung auf den Straßen sieht und was seit der letzten WM scheinbar Tradition geworden ist: Die Autos mit Objekten in &#8230; <a href="http://justanotherhack.net/world/patriotismus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich gestern Morgen auf den Parkplatz gefahren bin, ist mir besonders deutlich aufgefallen, was man seit Wochen mit zunehmender Verbreitung auf den Straßen sieht und was seit der letzten WM scheinbar Tradition geworden ist: Die Autos mit Objekten in den Deutschlandfarben (vor allem, aber nicht ausschließlich: <a title="External Link: Wikipedia (de): Flagge Deutschlands" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flagge_Deutschlands">Deutschlandflaggen</a>) zu schmücken.</p>
<p>Wieder einmal befindet sich das Land im Taumel von Schwarz-Rot-Gold, wieder einmal geht die Euphorie durch das Land, wieder werden es Leute toll finden, wieder werden Leute was dagegen haben und wieder einmal wird es auch die geben, die den Unterschied zwischen den (für Normalbürger verbotenen Dienst-)Flaggen mit <a title="External Link: Wikipedia (de): Bundesschild (Deutschland)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesschild">Bundesschild</a> und den (inoffiziellen, daher geduldeten) mit <a title="External Link: Wikipedia (de): Bundeswappen (Deutschland)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeswappen_%28Deutschland%29">Bundeswappen</a> nicht kennen.</p>
<p>Und zwischen all der Freude und den <span style="text-decoration: line-through;">Massenbesäufnissen</span> <span style="text-decoration: line-through;">public viewings</span> öffentlichen Bildschirmdarbietungen breitet er sich wieder aus, der Nationalstolz. Der Patriotismus den unser Land nötig hat und den es auch verdient hat. Denn es ist schön wenn der Sport verbindet. Aber so lange es nicht hetzerisch oder kriegerisch gegen andere geht, sollten wir das öfters haben. Nationalstolz ist nämlich nichts böses.</p>
<p>Ich nehme das mal zum Anlass, um einen Artikel aus meinem alten, toten Blog auszugraben (was ich noch ein paar mal machen werde), der sich mit diesem Thema anlässlich der WM 2006 beschäftigt hat.</p>
<p><span id="more-173"></span></p>
<hr style="margin: 20px;" size="1" />
<p><span style="font-size: smaller; color: #999999;"><em>[ Originalartikel vom 05.07.2006, 23:47:47 CEST ]</em></span></p>
<p>Nun ist es vorbei mit der Hoffnung auf den Titel. Zumindest für dieses Mal. Aber es gibt ja noch das Spiel um den dritten Platz. Alles in allem jedoch kein Grund traurig zu sein. Unsere <a title="External Link: Deutscher Fußball-Bund e.V." href="http://www.dfb.de/">Nationalelf</a> hat bei dieser Weltmeisterschaft Leistungen gezeigt, die ihr vorher kaum jemand zugetraut hätte. Und wir haben einen Trainer, den die meisten Leute nicht aus dem Amt scheuchen würden, trotz der Tatsache, dass wir den Titel nicht errungen haben. Das ist doch mal erfrischend positiv.</p>
<p>Nun aber kommt ein, in meinen Augen, wirklich interessanter Part. Die Nachwirkungen. Oder besser gesagt das, was sich durch die WM geändert hat. Ich rede vom Patriotismus, der Vaterlandsliebe, und dem Nationalstolz. Die Begeisterung der Leute, der Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl. Wird das alles noch weiter bestehen? Entsteht aus dem Partypatriotismus vielleicht noch ein Funken echten Nationalstolzes? Ich würde es mir wünschen, denn ich finde ein bisschen mehr Patriotismus und Nationalstolz würden diesem Land, von dem manche immer noch meinen, man müssen sich seinetwegen schämen, gut tun.</p>
<p><a title="External Link: Du bist Deutschland" href="http://du-bist-deutschland.de/">Du bist Deutschland!</a> Viele haben die eigentliche Aussage dieser Kampagne gar nicht verstanden. Die Extremfälle haben sie sogar gleich ins Negative umgedreht. Dabei war Patriotismus sogar nur als Sekundärprodukt gedacht. Eine Nation zu sein bedeutet eine Gemeinschaft, ein großes Team, zu sein. Und in dieser Gemeinschaft sollte man auch zusammen arbeiten. Jeder gibt sein bestes, damit alle was davon haben, und man selbst hat was davon, weil andere dies auch tun. Aber nein, die Botschaft kam leider nicht überall an, weil gleich die geistige Blockade kam. Traurig. Geradezu erbärmlich.</p>
<p>Und wie vieles leider immer noch historisch bedingt. Ich kann dieses Rumgenöle wegen unserer Vergangenheit nicht mehr hören. Ja wir haben Mist gebaut. Aber das ist über 60 Jahre her. Sechzig Jahre! Das ist der Großteil eines Menschenlebens. Die meisten Verantwortlichen von damals leben schon gar nicht mehr. Wir haben uns bei allen möglichen Leuten entschuldigt und sonst noch was getan. Es ist vorbei. Ständige Schuldgefühle bringen niemandem was. Auch die Opfer haben es verdient, endlich in Frieden ruhen zu können. Erinnern, Gedenken, Mahnen. Alles gut und wichtig, so etwas schreckliches darf nicht noch einmal passieren. Aber bitte in Maßen. Und bitte nicht in allen möglichen Lebenslagen daran denken müssen. Meine Generation und sogar die Eltern dieser Generation, haben damit nichts zu schaffen gehabt. Gut, ich möchte dieses Thema jetzt nicht weiter austreten. Ich denke mein Standpunkt ist klar.</p>
<p>Eigentlich möchte ich ja auf die &#8220;Probleme&#8221; hinaus, die daraus entstehen. Nehmen wir nur mal unsere Nationalflagge. Ich kann nicht in die Zukunft sehen, drum gehen wir in die Vergangenheit. Die nahe Vergangenheit. Gehen wir einfach mal ein Jahr zurück. Wo war da auch nur eine einzige Deutschlandflagge zu sehen? Sehr, sehr vereinzelt vielleicht, klein und versteckt. Aber ansonsten hatte man echt Schwierigkeiten herauszufinden, in welchem Land man sich eigentlich befindet. Selbst an den meisten Rathäusern und öffentlichen Gebäuden war/ist keine Flagge anzutreffen. Sehr schade eigentlich. Klar, der <a title="External Link: Bund.de: Beflaggungserlass der Bundesregierung vom 22. März 2005" href="http://www.bund.de/nn_58840/Microsites/Protokoll/Beflaggung/Beflaggungserlass-der-Bundesregierung/Beflaggungserlass-knoten.html__nnn=true">Beflaggungserlass</a> (<a title="External Link: Wikipedia (de): Beflaggungserlass" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beflaggungserlass">vereinfachte Erklärung</a>) schreibt meist nur an bestimmten Tagen vor, dass eine Flagge gehisst wird. Aber so wie ich das sehe, verbietet der Erlass es an den anderen doch nicht, oder? Wenn ich da andere Länder betrachte (nehmen wir nur mal unsere neutralen Südnachbarn), in denen jeder Schrebergarten einen eigenen Mast mit dazugehöriger Flagge hat, dann ist das bei uns schon ein wenig kümmerlich.</p>
<p><a title="External Link: Wikipedia (de): Bild:Maerz1848 berlin.jpg (copyright expired, public domain)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Maerz1848_berlin.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-174" src="http://justanotherhack.net/wp-content/uploads/2012/03/766px-Maerz1848_berlin-300x234.jpg" alt="Märzrevolution 1848/49 (image: public domain, copyright expired)" width="300" height="234" /></a>Viele Kritiker der deutschen Flagge(n) meinen, dass wir aufgrund unserer Vergangenheit nicht so selbstverständlich damit umgehen könnten. Ungeachtet meiner schon kund gemachten Meinung zum Umgang mit der Vergangenheit, halte ich es für absoluten Unsinn. Die schwarz-rot-goldene Trikolore geht zwar bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück (bspw. <a title="External Link: Wikipedia (de): Befreiungskriege" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Befreiungskriege">Befreiungskriege</a> oder <a title="External Link: Wikipedia (de): Märzrevolution" href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rzrevolution">Märzevolution</a> (siehe Bild)), wurde aber nicht als Flagge während der Weltkriege eingesetzt. In beiden Fällen wurde die schwarz-weiß-rote Flagge des Deutschen Reiches verwendet (sowie im zweiten Weltkrieg zusätzlich noch die Hakenkreuzflagge). Zudem ist die rein schwarz-rot-goldene Flagge (ohne Bundesschild) nicht mal als Kriegsflagge einsetzbar, doch das ist jetzt Griffelspitzerei.</p>
<p>Ist es so verkehrt sich mit seinem eigenen Land zu identifizieren, es gar zu lieben? Ist es so falsch gar stolz auf sein Land zu sein? Manche meinen, das Problem beginnt, wenn die Flaggen bei den Leuten nach der WM noch hängen bleiben. Aber wieso bitteschön? Übertriebene Paranoia oder gar Engstirnigkeit gegenüber dem, dass es auch was Gutes sein kann? Patriotismus und Nationalstolz führen nicht zwangsläufig zum Nationalismus und schon gar nicht zwingend zum Rassismus. Oder ist ein schlechtes Beispiel gleich &#8220;wegweisend&#8221;?</p>
<p>Patriotismus ist ein Ausdruck der Abgrenzung gegenüber den anderen. Behaupten zumindest Gegner der Vaterlandsliebe. Das stimmt in gewisser Weise, aber es geht auch anders. Denn nur weil man sein Land liebt, heißt das noch lange nicht, dass man alle anderen hasst. Oder hasst man alle anderen Menschen, nur weil man beispielsweise seine eigene Familie liebt?</p>
<p>Ich erinnere mich da gerne an die Fernsehbilder vom Spiel Holland gegen Argentinien. Fans beider Mannschaften haben gemeinsam vor und nach dem Spiel gefeiert. Ein orange-blaues Durcheinander. Und das war kein Einzelfall während der bisherigen WM. An diesem Beispiel entlanghangelnd, kann man die Sache noch besser sehen. Ja, Patriotismus schafft eine Abgrenzung gegenüber den anderen. Aber sie schafft auch eine Gemeinschaft innerhalb dieser Abgrenzung. Zwei Berliner laufen auf der Straße einfach aneinander vorbei, weil sie keine Gemeinsamkeit haben. Dortmund und München spielen gegeneinander und jede Seite hat ihre Gemeinschaft. Deutschland spielt gegen Italien und wieder hat jede Seite einen eigenen Zusammenhalt. Gleichzeitig sind Deutsche und Italiener trotzdem keine Feinde. Vielleicht auch keine Gemeinschaft, aber zumindest Freunde.</p>
<p>Das Ziel des Internationalismus ist, dem Ganzen noch eins draufzusetzen und alle Menschen zu einer Gemeinschaft zu bringen. Ein hehres Ziel, keine Frage. Aber momentan nicht möglich. Meiner Meinung nach ist die Menschheit noch nicht bereit für eine uneingeschränkte Gemeinsamkeit. Zu groß die Unterschiede und Ziele. Zu groß vor allem auch noch das grundmenschliche Bedürfnis nach einem Feindbild. Wann haben denn alle Nationen zuletzt dick an einem Strang gezogen? Wenn mich nicht alles täuscht nach dem 11. September, im gemeinsamen Kampf (bzw. der Zusicherung zu diesem) gegen den Terrorismus. So kurz dieses Erlebnis auch war, so deutlich macht es wiederum, dass der gemeinsame Gegner noch benötigt wird. Wenn also nicht schon ein paar Außerirdische um die Ecke warten, um uns dieses Feindbild zu liefern, müssen wir wohl noch abwarten, bis sich die Menschheit von alleine weit genug entwickelt hat. Und das wird schon noch werden. Wenn man bedenkt, dass wir von einzelnen Stämmen zu Staaten und sogar Staatengemeinschaften gekommen sind, dann wird es früher oder später auch noch weiter führen. Aber bis dahin klappen Friede, Freude, Eierkuchen eben nicht so richtig.</p>
<p>Feindschaften, Rivalitäten und unterschiedliche Meinungen wird es auch immer geben. Die einen wollen halt blau, die anderen rot. Aber mal ganz ehrlich. Wenn man die Kriege und den ganzen Mist weglässt, macht es doch Spaß einen Gegner zu haben. Es macht Spaß gegen die andere Mannschaft zu wettern (nicht zu verwechseln mit ernsten Beleidigungen). Mit anderen zu wetteifern. Und bis es soweit ist, dass alle Menschen in Frieden miteinander leben, bis wir alle eine Gemeinschaft sind&#8230; ist es da nicht schon ein guter Anfang, dass wir eine starke und stolze Gemeinschaft in unserem Land bilden?</p>
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		<title>Love is in the air</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 17:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Well, it&#8217;s that time of the year again. Where you and your beloved think of each other, while getting whipped. Happy Lupercalia festival everyone. Grab your dog and goats and get ready for some bloody sacrif&#8230;&#8230;. pardon me? Oh wait, &#8230; <a href="http://justanotherhack.net/world/love-is-in-the-air/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Well, it&#8217;s that time of the year again. Where you and your beloved think of each other, while getting whipped. Happy <a title="External Link: Wikipedia: Lupercalia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lupercalia">Lupercalia festival</a> everyone. Grab your dog and goats and get ready for some bloody sacrif&#8230;&#8230;. pardon me? Oh wait, you&#8217;re not expecting ancient (pre-)roman festivals regarding wolves and fertility?</p>
<p>Okay, so you&#8217;re more for that other stuff that&#8217;s more commonly celebrated these days. Fine with me. So, today we are celebrating the 1739th anniversary of the beheading of the patron saint of the beekeepers, Valentinus of Interamna, by giving our lovers flowers, candies and things that are not quite G-rated. Yay for us. (The most common theory of V-Day. And somewhat fitting&#8230; I mean if Christians can revere the &#8220;tool&#8221; that was used to execute their prophet, lovers can celebrate their love on the day when one of their advocates got inhumed.)</p>
<p>Saudi Arabia preferred to ban the pagan V-Day. No signs of love allowed, not even red flowers, let alone roses. The police is even searching the flower shops for &#8220;suspicious&#8221; wares. Brits on the other hand prefer to bet on whether Prince William will propose or not.</p>
<p>Isn&#8217;t it a funny world?</p>
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